Die chronischen Autoimmunprozesse der RA führen zu anhaltender Gelenkentzündung und Knochenabbau, wobei Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) eine herausragende Rolle beim Abbau der extrazellulären Matrix spielen. MMP-3 (Stromelysin-1) ist bei RA von besonderer Bedeutung, da sein Spiegel in den betroffenen Gelenken und im Blut erhöht ist und somit die Krankheitsaktivität sowie das Ausmaß der Gelenkzerstörung widerspiegelt. Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass MMP-3 als Biomarker die derzeitigen diagnostischen Instrumente ergänzen kann, wodurch die Diagnosegenauigkeit verbessert und therapeutische Entscheidungen unterstützt werden, wie es beispielsweise in Japan bereits gängige Praxis ist.
MMP-3 ist am Bindegewebsumbau beteiligt und für die Einleitung der durch MMPs vermittelten Abbauprozesse verantwortlich. MMP-3 ist ein Mitglied der Familie der Matrix-Metalloproteinasen und spielt eine wichtige Rolle beim Abbau der extrazellulären Matrix (z. B. Matrixproteine, Wachstumsfaktoren, Proteasen, Oberflächenrezeptoren und Adhäsionsmoleküle).
Merkmale:
Zur Diagnose oder zur Überprüfung des Therapieerfolgs müssen die Ergebnisse stets im Zusammenhang mit der Anamnese, den klinischen Untersuchungen und weiteren Befunden des Patienten gewertet werden!
Die Bestimmung des MMP-3-Spiegels ist im Rahmen der Selbstzahlung landesweit im folgenden SYNLAB-Blutentnahmnetzwerk sowie bei allen privaten Gesundheitsdienstleistern verfügbar, die einen Vertrag mit SYNLAB haben.