MMP-3
biomarker

Der Schlüssel zum Verständnis, zur Diagnose und zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis.

mmp-3

Der MMP-3-Biomarker
korreliert mit der
Krankheitsaktivität bei
rheumatoider Arthritis und dem
radiologischen Fortschreiten der Erkrankung.

Somit eignet er sich für eine genauere Diagnose der Erkrankung sowie zur Untermauerung geeigneter Therapieentscheidungen und zur Überwachung der Therapien. Damit ist er ein sehr wichtiges Instrument für die Anwendung personalisierter Therapien!

Ziel dieses Abschnitts unserer Website ist es, Fachärzten detaillierte und umfassende wissenschaftliche Informationen über die Rolle des MMP3-Biomarkers sowie über dessen theoretische und praktische Anwendungsmöglichkeiten bei der Behandlung und Diagnostik der rheumatoiden Arthritis zur Verfügung zu stellen. Neben den Übersichtsartikeln stellen wir auch umfangreiche Literaturhinweise zur Verfügung und werden in Zukunft weitere wissenschaftliche Inhalte in Form von Podcasts und Webinaren anbieten.

MMP-3 webinars  

Biomarker in der Diagnostik und Therapie der rheumatoiden Arthritis

Bei der rheumatoiden Arthritis gibt es keinen einzigen, alle Bereiche abdeckenden Biomarker, sodass die Zukunft den Multibiomarker-Plattformen gehören könnte. Neben der bekannten Rolle von ACPA, RF und CRP lässt sich nun auch MMP-3, das ebenfalls auf Gewebezerstörung hinweist und dessen diagnostische und prognostische Bedeutung sich in jüngster Zeit abgezeichnet hat, in die Praxis integrieren. Der Vortrag von Professor Zoltán Szekanecz stellt die genannten sowie weitere mögliche Biomarker vor, die die Behandlung der RA in Zukunft prägen könnten. 
(Dauer: 1:08:03)

Die Bedeutung des MMP-3-Biomarkers bei rheumatoider Arthritis​

Bei der rheumatoiden Arthritis ist neben dem Erreichen einer dauerhaften Remission auch der Erhalt der Gelenkstruktur ein wichtiges Ziel, wofür Biomarker benötigt werden, die auf eine Gelenkzerstörung hinweisen. MMP-3 verbindet als „Dirigent“ die Gelenkentzündung mit der Zerstörung und kann somit nicht nur bei der Überwachung der Krankheitsaktivität, sondern auch bei der Bestimmung des Ausmaßes der Gelenkschädigung hilfreich sein. Dies wird in dem Vortrag von Professor Zoltán Szekanecz vorgestellt.
(Dauer: 11:59)

Die Überwachung der Krankheitsaktivität ist für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis von entscheidender Bedeutung

Die RA ist eine systemische Autoimmunerkrankung, von der 0,5–1 % der Bevölkerung betroffen sind und die mit einer entzündlichen und destruktiven Schädigung der Gelenkknorpel und Knochen einhergeht, was zu Bewegungseinschränkungen führen kann. Zur Überwachung der Krankheitsaktivität stehen verschiedene Skalen (z. B. DAS28) und bildgebende Verfahren zur Verfügung, doch spiegeln herkömmliche Entzündungsmarker das Ausmaß der Gelenkzerstörung nicht immer genau wider. Der Biomarker MMP-3 könnte eine vielversprechende Ergänzung für eine sensitivere Überwachung der Krankheitsaktivität und die Optimierung der Frühbehandlung darstellen.

Die Rolle von MMP-3 im Pathomechanismus der rheumatoiden Arthritis

Die chronischen Autoimmunprozesse der RA führen zu anhaltender Gelenkentzündung und Knochenabbau, wobei Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) eine herausragende Rolle beim Abbau der extrazellulären Matrix spielen. MMP-3 (Stromelysin-1) ist bei RA von besonderer Bedeutung, da sein Spiegel in den betroffenen Gelenken und im Blut erhöht ist und somit die Krankheitsaktivität sowie das Ausmaß der Gelenkzerstörung widerspiegelt. Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass MMP-3 als Biomarker die derzeitigen diagnostischen Instrumente ergänzen kann, wodurch die Diagnosegenauigkeit verbessert und therapeutische Entscheidungen unterstützt werden, wie es beispielsweise in Japan bereits gängige Praxis ist.

Korrelation zwischen dem MMP-3-Serumspiegel und der Krankheitsaktivität

Der MMP-3-Serumspiegel korreliert mit der Krankheitsaktivität, spiegelt Gelenk- und Knochenschäden sowie das Ausmaß des radiologischen Fortschreitens wider und kann bei der Beurteilung der zu erwartenden Wirksamkeit von Therapien bei Patienten mit rheumatoider Arthritis prädiktiven Wert haben. Aus diesem Grund kann es sowohl bei der Frühdiagnose der Erkrankung als auch bei der Vorhersage der therapeutischen Wirksamkeit eine Rolle spielen.

Fragen und Antworten in Kürze zum MMP-3-Biomarker​

Ja, der MMP-3-Test ist in Ungarn im SYNLAB-Netzwerk für Blutentnahmen sowie bei den privaten Gesundheitsdienstleistern verfügbar, die einen Vertrag mit SYNLAB haben.

Nein, derzeit kann diese Untersuchung auf Selbstkostenbasis in Anspruch genommen werden; eine Erstattung durch die Sozialversicherung erfolgt nicht. Die Kosten für die Untersuchung können jedoch als Aufwand bei der Krankenkasse geltend gemacht werden.